Neuigkeiten

19/01/2018

Thema Hausgeburt:

freie Wahl des Geburtsortes!

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18/12/2017

Ärger mit der Arztpraxis?

Schwangerschaftsvorsorge durch Hebamme und GynäkologIn

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Zentralisierung des Gesundheitssystems:

In der Strukturvereinbarung zur Versorgung von Früh- und Neugeborenen werden insbesondere Frühgeborene und kranke Neugeborene berücksichtigt. Solche Risikogeburten sollen sinnvollerweise an Perinatalzentren stattfinden. Es wird aber davon ausgegangen, dass auch normale Geburten am besten in solchen Zentren stattfinden. Die Auswirkungen hiervon und die Präferenzen gesunder Mütter und Neugeborener werden nicht berücksichtigt. Geburten, die auf dem Weg in die Klinik erfolgen, werden in keiner Perinatalerhebung erfasst. Auch eine Zusammenführung der Perinataldaten mit den Neonataldaten findet nicht statt.
Die wohnortnahe Versorgung durch Hebammen laut § 134 a SGB 5, gerade in ländlichen Regionen, ist nicht mehr gegeben, obwohl Versicherte in strukturschwachen Gegenden die gleichen Versicherungsbeiträge zahlen, wie andere auch.

Ein wesentlicher Teil der Gesundheitsförderung geht verloren und es ergeben sich bedenkliche Folgen für werdende Mütter und ihre Kinder, sowie für die ganze Gesellschaft:

  • Fehlende Hebammenbetreuung vor und nach der Geburt
  • Vermehrte, unbetreute Geburten auf dem Weg in die Klinik
  • Ungeplante und selbst assistierte Hausgeburten ohne Hebammenhilfe
  • Fehlende 1:1 Betreuung unter der Geburt
  • Fehlende wohnortnahe Klinik mit Geburtshilfe
  • Mehrbelastung der angestellten Hebamme im Kreißsaal, die immer mehr Frauen gleichzeitig betreuen muss
  • Frauen unter der Geburt werden häufiger über längere Zeitabschnitte sich selbst überlassen
  • Weiter steigende Kaiserschnittrate