Neuigkeiten

14/05/2018

Zur Budgetierung:

Pressemitteilung des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte BVKJ

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16/04/2018

"Von einem anderen Stern"

Brief an den Gesundheitsminister!

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Neuigkeiten

Montag, 14.05.2018 (Kommentare: 0)

Zur Budgetierung:

Wir stellen hier die Pressemeldung des BVKJ zum Thema Budgetierung zur Verfügung.

BVKJ unterstützt Spahn: "Abkehr von der Budgetierung sichert die medizinische Versorgung unserer Patienten und ist daher richtig!"

"Wir haben schon seit Anfang dieses Jahrzehnts erfreulicherweise einen Babyboom. Aber wir haben keinen Medizinerboom. Kinder- und Jugendärzte werden immer mehr zur Mangelware. Viele Eltern finden daher schon heute keinen Kinder- und Jugendarzt mehr für ihr Kind oder müssen monatelang auf einen Untersuchungstermin warten. Viele Kinder- und Jugendärzte arbeiten heute oft über die eigene Belastungsgrenze hinaus, werden aber durch die Budgetierung um einen Teil ihres Honorars gebracht. Der Bäcker bekommt auch nicht nur 100 Brötchen bezahlt, liefert aber 150. Der Berufsverband der Kinder und Jugendärzte begrüßt daher den Vorstoß von Gesundheitsminister Spahn, der laut FAZ Ärzte künftig für Mehrarbeit besser bezahlen will.
"Wir müssen endlich damit aufhören, Ärzte dafür zu bestrafen, wenn sie zusätzliche Patienten aufnehmen. Es ist Zeit für einen Ausstieg aus der Budgetierung ärztlicher Leistungen," so Dr. Thomas Fischbach, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) heute in Berlin. "Die Politik darf nicht einerseits den Patienten unbegrenzte Versorgung versprechen und gleichzeitig die Ärzte um das daraus resultierende Honorar bringen.“
Als BVKJ fordern wir daher: Die Budgetierung gehört endlich abgeschafft. Medizinisch begründete Leistungen müssen auch abgerechnet werden dürfen. Wir brauchen für unsere Patienten eine Versorgung, die sich am tatsächlichen Bedarf orientiert. Die Arbeit, die wir leisten, die Kosten, die uns durch die Versorgung unserer Patienten entstehen, müssen honoriert werden. Mehrarbeit darf nicht gratis sein. Nur so wird es gelingen, auch Nachwuchs für unsere Praxen zu gewinnen. Wir sind froh, dass der Gesundheitsminister dies erkannt hat und wir werden ihn auch unterstützen, wenn es darum geht, den Wandel konkret auszuarbeiten und dafür zu sorgen, dass unser Gesundheitssystem finanziell nicht ausblutet."
 
Der BVKJ hat ein Paper zur Bedarfsplanung erstellt. Sie finden es hier.

Verantwortlich:
Berufsverband der Kinder-und Jugendärzte (BVKJ)
Mielenforster Straße 2, 51069 Köln Tel:  0221/68909-0

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