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Mittwoch, 09.05.2012 (Kommentare: 0)

Nachdem die Hebammen jahrelang dafür gekämpft haben,...

...hat am 28.6.2012 hat der Gesundheitsausschuss die Gesetzesreform verabschiedet und klargestellt: Die Regelungen zu Leistungen bei Schwangerschaft und Mutterschaft gehören ins SGB V. Der Bundestag hat das in seiner Sitzung am 29.6.2012 beschlossen: Das war ein großer Erfolg für die Sache der Hebammen und alle schwangeren Frauen!

1) Auch der Säugling hat Anspruch auf Hebammenhilfe, sodass im Falle der Abwesenheit der Mutter (Adoption, Krankheit, Tod) die Betreuungsperson unterstützt wird.
2) Qualitätssicherung für Hebammenleistungen wird zwischen dem GKV und den Hebammenverbänden geregelt.
3) Zusatzleistungen in Schwangerschaft und Mutterschaft, die von Hebammen geleistet werden, dürfen von gesetzlichen Krankenkassen angeboten werden.
4) Der Anspruch auf ambulante Entbindung ist gesetzlich geregelt. Als mögliche Geburtsorte sollen das Krankenhaus, eine von einer Hebamme geleitete Einrichtung, eine ärztlich geleitete Einrichtung, eine Hebammenpraxis und die Hausgeburt explizit genannt werden.

Quelle: BfHD

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