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Donnerstag, 01.12.2011
Hebammen verlassen Vergütungsverhandlungen mit Krankenkassen
Hebammenverbände: Das Maß ist voll!
Niemand in Deutschland – außer den hoch dotierten Funktionären der Krankenkassen - bestreitet es: Hebammen sind mit einem Stundenlohn von rd. 7,50 Euro krass unterbezahlt und kämpfen ums Überleben.
Monat für Monat geben Dutzende auf, Schwangere finden immer seltener eine Hebamme und noch seltener eine in erreichbarer Nähe. All das stört den GKV-Spitzenverband wenig. In den sich zäh dahin schleppenden Vergütungs- verhandlungen will er die Hebammen mit einem Plus von 1,98 % abspeisen. Dies, obwohl hierdurch nicht einmal die aktuelle Preissteigerungsrate ausgeglichen würde und allein die Prämien zur Berufshaftpflicht im letzten Jahr um weitere 56 % gestiegen sind. Die Argumentation der Kassen, für größere finanzielle Zugeständnisse müsse man zunächst das Ergebnis der vom Bundesgesundheitsministerium in Auftrag gegebenen Studie zur Einkommenssituation abwarten, empfinden die Hebammenverbände als dreiste Provokation. Niemand kann heute sagen, ob die Studie die wirtschaftliche Dramatik widerspiegeln wird und zu welchen Maßnahmen sich die Bundesregierung möglicherweise durchringt. Hebammen brauchen jetzt mehr Geld! Der GKV-Spitzenverband hat in der heutigen Verhandlungsrunde für die geltende Betriebkostenpauschale der Geburtshäuser sogar ein um 30 % vermindertes Angebot vorgelegt, und die Vertreterinnen der Hebammenverbände haben die Sitzung demonstrativ verlassen. Ob ohne Fortschritte am 30. November weitere Verhandlungen für sinnvoll erachtet werden oder ob ohne Wiederaufnahme das Scheitern der Verhandlungen mit Anrufung der Schiedsstelle erklärt wird, werden die Hebammenverbände kurzfristig entscheiden.
Wie können Sie Ihrer Empörung eine Stimme verleihen?
Ab sofort möchten wir gerne die Faxgeräte der Krankenkassen heiß laufen lassen (E-Mails kann man löschen ˆ Faxe kommen an!). Zu diesem Zwecke haben die Hebammenverbände diese Musterbriefe für Eltern als auch Hebammen entworfen. Bitte faxen Sie mit!
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung sagen
Ihre Hebammen für Deutschland
Niemand in Deutschland – außer den hoch dotierten Funktionären der Krankenkassen - bestreitet es: Hebammen sind mit einem Stundenlohn von rd. 7,50 Euro krass unterbezahlt und kämpfen ums Überleben.
Monat für Monat geben Dutzende auf, Schwangere finden immer seltener eine Hebamme und noch seltener eine in erreichbarer Nähe. All das stört den GKV-Spitzenverband wenig. In den sich zäh dahin schleppenden Vergütungs- verhandlungen will er die Hebammen mit einem Plus von 1,98 % abspeisen. Dies, obwohl hierdurch nicht einmal die aktuelle Preissteigerungsrate ausgeglichen würde und allein die Prämien zur Berufshaftpflicht im letzten Jahr um weitere 56 % gestiegen sind. Die Argumentation der Kassen, für größere finanzielle Zugeständnisse müsse man zunächst das Ergebnis der vom Bundesgesundheitsministerium in Auftrag gegebenen Studie zur Einkommenssituation abwarten, empfinden die Hebammenverbände als dreiste Provokation. Niemand kann heute sagen, ob die Studie die wirtschaftliche Dramatik widerspiegeln wird und zu welchen Maßnahmen sich die Bundesregierung möglicherweise durchringt. Hebammen brauchen jetzt mehr Geld! Der GKV-Spitzenverband hat in der heutigen Verhandlungsrunde für die geltende Betriebkostenpauschale der Geburtshäuser sogar ein um 30 % vermindertes Angebot vorgelegt, und die Vertreterinnen der Hebammenverbände haben die Sitzung demonstrativ verlassen. Ob ohne Fortschritte am 30. November weitere Verhandlungen für sinnvoll erachtet werden oder ob ohne Wiederaufnahme das Scheitern der Verhandlungen mit Anrufung der Schiedsstelle erklärt wird, werden die Hebammenverbände kurzfristig entscheiden.
Wie können Sie Ihrer Empörung eine Stimme verleihen?
Ab sofort möchten wir gerne die Faxgeräte der Krankenkassen heiß laufen lassen (E-Mails kann man löschen ˆ Faxe kommen an!). Zu diesem Zwecke haben die Hebammenverbände diese Musterbriefe für Eltern als auch Hebammen entworfen. Bitte faxen Sie mit!
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung sagen
Ihre Hebammen für Deutschland
