Ina May Gaskin unterstützt uns

Ina May Gaskin und Lisa von Reiche
Ina May Gaskin und Lisa von Reiche


Der von Ina May Gaskin gelebte Ansatz, stellt die Frauen in den Mittelpunkt. Sie lehrt und verbreitet Geburtsmethoden, die die körperliche wie geistige Gesundheit von Mutter und Kind fördern. Sie vereint wissenschaftliche Analyse mit weitreichender Erfahrung in der Praktizierung natürlicher Medizin und gilt als Pionierin in der Hebammenausbildung. Sie trägt elementar dazu bei ein einzigartiges Wissen zu bewahren, das in einer Welt technisch dominierter Geburten größtenteils vergessen wird.

Ina May Gaskin, unser Ehrenmitglied, erhält den alternativen Nobelpreis

Auszug aus der Dankesrede von Ina May Gaskin bei der Entgegennahme des alternativen Nobelpreises am 5. Dezember 2011 in Stockholm:

"Die meisten von uns sind sich gezwungenermaßen der starken Kräfte bewußt, die jetzt in vielen Teilen der Welt die weitere Existenz des Hebammenberufs bedrohen. Die Kaiserschnittraten steigen in den meisten Ländern rapide an, weit über die von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen Obergrenzen. Während die Kaiserschnittraten steigen, erhöht sich auch die mütterliche Sterblichkeit, die ernsthaften Verletzungen nehmen zu und Frauen bekommen immer mehr Angst vor der Geburt. Gleichzeitig gehen altehrwürdige Kenntnisse und Fertigkeiten verloren. ... Hebammen müssen ein starkes Mitspracherecht bei der Gesundheitspolitik im Bezug auf Geburten haben. Die Betreuung sollte individuell gestaltet und auf Rücksichtnahme und Respekt für jede einzelne Frau gegründet sein. Wenn sie nicht von einem dominanten medizinischen Berufsstand bedroht werden, welcher selbst von einer mächtigen Versicherungsindustrie oder einer mächtigen Krankenhausindustrie beherrscht wird, können Hebammen eine Betreuung anbieten, die darauf gründet, dass auch die Rechte von Frauen und Kindern Menschenrechte sind und dass die Inanspruchnahme eines humanen und effektiven Gesundheitswesens ein grundlegendes Menschenrecht ist. Unabhängige Hebammen müssen in der Lage sein, mit ihrer Arbeit ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können, was bedeutet dass es Versicherungsfirmen nicht erlaubt sein sollte so hohe Beiträge zu verlangen, die das unmöglich machen. ...
Ich glaube, dass die Entwicklung eines Landes daran gemessen werden kann, inwieweit es das Recht einer Gebärenden respektiert, eine vollständig auf die Frau ausgerichtete Geburt zu erleben."

Text and picture come from www.rightlivelihood.org
Die komplette Dankesrede können sie auf rightlivelihood.org nachlesen.

Weiterführende Links

http://www.inamay.com/